Dienstag, 1. August 2017

Hl. Petrus Julianus Eymard - Apostel der Eucharistischen Anbetung

* 4. Februar 1811 in La Mure-d'Isère, Frankreich
+ 1. August 1868 in La Mure-d'Isère

Petrus Julianus Eymard, der am 4. Februar 1811 in La Mure-d'Isère in der Nähe von Grenoble zur Welt gekommen war und 1834 die Priesterweihe empfangen hatte, gründete 1856 in Paris die Ordensgemeinschaft der Eucharistiner (SSS). Die Kongregation machte es sich zur Aufgabe, die Verehrung der heiligen Eucharistie zu fördern. Im Laufe der folgenden Jahre bis zu seinem Tod am 1. August 1868 rief Eymard auch noch die Kongregation der „Dienerinnen des allerheiligsten Altarssakramentes“ sowie eine Priesterbruderschaft und eine Laienvereinigung ins Leben. Zuvor war Eymard bereits Provinzial des Maristenordens in Lyon gewesen, hatte die Gemeinschaft jedoch wieder verlassen.

Der Leichnam von Petrus Julianus Eymard wurde knapp zehn Jahre nach der Beisetzung unversehrt aufgefunden und in die Corpus-Christi-Kirche in Paris übertragen. Papst Johannes XXIII. Sprach den tatkräftigen Priester und Ordensgründer am 9. Dezember 1962 heilig.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber . Schindler – Pattloch-Verlag

Donnerstag, 22. Juni 2017

23. Juni 2017: Fest des Allerheiligsten Herzens Jesu


 
(Am Freitag nach der Oktav des Fronleichnamsfestes)

Heute verehrt die Kirche das Heiligste Herz unseres Erlösers, den Sitz und das Sinnbild seiner Liebe und Erbarmung, die er im Tode bekundet. Weit steht es offen für alle. Aber wie es einst auf Erden „Schmach und Elend“ erdulden musste, so verachten auch heute viele seine Liebe und kränken und verwunden es durch ihre Sünden. Wir wollen ihm in treuer und hingebender Gefolgschaft seine Wohltaten vergelten und unser Leben nach seinem Beispiel formen. Im heiligen Messopfer wollen wir von ihm lernen und aus seinen Gnadenquellen schöpfen, um dann seine Herolde im Heidentum unserer Zeit zu sein.


„Nehmt Mein Joch auf euch und lernt von Mir, denn Ich bin sanft und demütig von Herzen; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.“ (Mt 11,29)


(Aus „Das große Volksmessbuch für alle Tage des Kirchenjahres“, Hgb. Abtei Maria Laach, 1932)

Freitag, 26. Mai 2017

Novene zum hl. Bonifatius (5.6.) zur katholischen Erneuerung Deutschlands: vom 27.5. bis 4.6.

Am 05. Juni gedenkt die Kirche des hl. Bonifatius, Bischof, Martyrer, Apostel der Deutschen. Deshalb möchte ich morgen, am Freitag, eine Novene beginnen - zur katholischen Erneuerung Deutschlands! Wer möchte darf sich gerne anschließen.

Diakon Roland

V: Apostel der Deutschen, heiliger Bonifatius! In kraftvollem Wirken hast du den Stämmen unseres Volkes den christlichen Glauben gebracht.

A: Hilf uns, das heilige Erbe zu wahren.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast in die Nacht des Heidentums das leuchtende Licht der Frohbotschaft getragen.

A: Hilf uns, Christus und seiner Kirche die Treue zu halten, und lass unser Volk nicht zurückfallen in ein zweites Heidentum.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast die Kirche Deutschlands in Treue mit dem Stellvertreter Christi auf Erden verbunden.

A: Stärke uns in der Treue zum Nachfolger des heiligen Petrus.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast die Kirche Deutschlands geordnet, hast Bistümer gegründet und Oberhirten eingesetzt, für das Volk Gottes zu sorgen.

A: Erbitte unseren Bischöfen Erleuchtung und Kraft, damit sie das Werk des Glaubens fortführen und verteidigen. Dem christlichen Volke aber erbitte freudige Ergebenheit gegen seine Oberhirten, besonders für die Zeiten des Kampfes und der Entscheidung.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast in deutschen Landen Klöster gegründet als heilige Gottesburgen des Glaubens und der Kirche.

A: Segne die deutschen Klöster und Ordenshäuser, lass sie wachsen nach innen und nach außen und schütze sie gegen die Angriffe ihrer Feinde.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast das Licht des Glaubens mitten hineingetragen in Unglauben und Aberglauben; stets waren die Christen deine besondere Sorge, die in heidnischer Umwelt leben mussten. Auch heute müssen viele unserer Brüder ihren Glauben wahren inmitten von Unglauben, Irrglauben und Gotteshass.

A: Komm ihnen zu Hilfe, die in der Zerstreuung leben, die deinem Schutze besonders anempfohlen sind! Hilf ihnen das heilige Erbe zu wahren, hilf ihnen treu nach ihrem Glauben zu leben, für ihren Glauben zu kämpfen und Opfer zubringen.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast für den Glauben unseres Volkes in heiliger Bereitschaft und Freude selbst dein Leben hingegeben.

A: Erflehe auch uns diesen heiligen christlichen Starkmut, dass wir lieber bereit sind zu sterben, als das Erbe unserer Väter, den heiligen katholischen Glauben zu verleugnen.

V: Heiliger Bonifatius! Lass uns eingedenk sein der großen christlichen Geschichte des Reiches der Deutschen, der großen Gnaden, die der Herr gerade unserem Volke geschenkt hat!

A: Hilf uns, das heilige Erbe unseres Glaubens zu bewahren.

V: Bitte für uns heiliger Bonifatius,

A: auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

V: Lasset uns beten. O Gott, Du hast durch den Eifer Deines heiligen Märtyrers und Bischofs Bonifatius zahlreiche Völker zur Erkenntnis Deines Namens huldvoll berufen. Laß uns die Macht seiner Fürbitte erfahren! Durch Christus, unsern Herrn. Amen

Donnerstag, 18. Mai 2017

Bistum Osnabrück 2017: Zum ersten mal seit über 100 Jahren keine Priesterweihe

Marc Lüger

Da es nun seit über hundert Jahren zum ersten Mal keine Priesterweihe im Bistum Osnabrück geben wird, ist ein blamabler Tiefpunkt erreicht. Als Katholik bin ich über den Priestermangel in Deutschlands Diözesen nicht verwundert. Die Probleme sind hausgemacht.

Die Gründe hierfür sind vielfältig:

Liberale Bischöfe und Priester ohne römisch-katholisches Profil, die politisieren und sich immer mehr dem linksliberalen Zeitgeist anpassen.

Bischöfe, die keine Vorbilder mehr sind, weil sie im vergangenen Jahr am Tempelberg in Jerusalem ihre Kreuze ablegten und sich den islamischen Autoritäten beugten, statt sich deutlich zum Kreuz und somit zu Jesus Christus zu bekennen.

Das größte Problem ist jedoch die Verweltlichung der katholischen Kirche in Deutschland.

Die vom großen Papst Benedikt XVI. völlig zu Recht angemahnte „Entweltlichung der Kirche“ ist bis dato nicht geschehen. Deshalb plädiere ich für die Abschaffung der Kirchensteuer. Bischöfe und Priester sollten nach Leistung bezahlt werden.

Diejenigen Bischöfe und Priester, die ständig politisieren, die die Gläubigen nicht mehr erreichen und sich nicht eindeutig zur heiligen römisch-katholischen Kirche und ihrer Lehre bekennen, sollte der Vatikan aus ihren Ämtern entfernen.

    Aufgabe der Bischöfe und Priester ist die Verkündigung des Evangeliums, die Spendung der heiligen Sakramente und die Seelenrettung, nicht das Politisieren.

Der Ruf nach Reformen, die Forderung nach Anpassung der Kirche an die Welt ist nicht christlich. Der christliche Glaube ist eine ewig gültige Konstante. Er ist nicht verhandelbar.

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Hier können Sie dem Autor auf Twitter folgen: MARC LÜGER