Mittwoch, 23. März 2016

Ist die Welt ein Höllenort? Hölle und Himmel in uns - und die Segnungen des Rosenkranzes.



Das Inferno: Es ist ein dunkler Schlund, der sich urplötzlich auftun und ganze Welten verschlingen kann. Danach ist nichts mehr wie vorher. Verlorene Gesellschaften haben sich und den Glauben an Höheres aufgegeben. Sie wirtschaften sich selbstzufrieden in den Abgrund oder liefern sich selbstvergessen und schlaff, oft ängstlich, zuweilen verbohrt und fanatisch Mächten und Kräften aus, die sie herabziehen in eine ungekannte Infernalität. Manche leere Seele ist von den Feuersbrünsten der Begierde, die das Inferno entfacht und hemmungslos auflodern lässt, zunächst fasziniert, ohne zu merken, wie sie nur selbst von der Dunkelheit verzehrt wird.



Eine ausgehöhlte, kraftlose, von jener Dunkelheit aufgezehrte Gesellschaft ist nun auf tapfere Einzelne zurückgeworfen, will sie nicht ganz der Verdammnis anheimfallen. Auf ihn, den Einzelnen, kommt es jetzt an - auf jeden Einzelnen, der sich der mal verführerischen, mal bedrohlichen Feuersbrunst der infernalischen Hölle widersetzt!
Die Hölle wird erst zu einer bösen Wirklichkeit in uns, wenn wir aufhören, für das Gute zu kämpfen, und das Leid lieber verdrängen, anstatt es anzunehmen, auszuhalten und niederzuringen. Wir müssen alle unseren Kreuzweg gehen! Jesus Christus weist uns am Beispiel seiner Aufopferung den dornigen Weg, der ins gleißende Licht der Verheißung mündet. Geduld braucht es dafür, Kampfeswillen und Opfermut!

 
Wer sich erfolgreich im täglichen Kampf gegen die Versuchungen seines schwachen Fleisches widersetzt, ist dem Nächsten ein leuchtendes Vorbild. So entwächst der Geborgenheit des Kleinen wieder etwas Großes! Glaubensstarke Einzelne, glaubensstarke Familien, glaubensstarke Gemeinschaften bilden wieder ein gesellschaftliches Geflecht von robuster Gesundheit aus.
Hass und Missgunst, Stolz und Gier, Wollust und Trägheit gedeihen auf diesem Kampfesboden, auf dem tagtäglich das infernalische Höllenfeuer ausgetreten wird, nur noch schwerlich. Die Waffen, die diese Gefahren niederringen, sind Eigenschaften, die aus dem Rosenkranzgebet erwachsen. Die Innerlichkeit eines heilsgewissen Kampfesmutes, tiefes Gottvertrauen und die unerschütterliche Hingabe in Mariens Obhut entflammen das Herz für das Reich Christi und formen es zu einem "miles christi", der mit Disziplin und Opfermut Jesu Botschaft verkündet!
 
Wissenswertes über den Rosenkranz, dem christlichen Schwert zur eigenen Läuterung und zur Bekehrung der Welt, lässt sich in einem kleinen Buch nachlesen. Seine kraftvollen Geheimnisse, seine Hintergründe über Entstehung und Bedeutung zu erforschen, wäre das nicht etwas? Bestellbar ist das Buch hier:
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